Smartes Bad:
So sparst Du Wasser und gewinnst Komfort

Unter dem Begriff „Smart Home“ kommen immer mehr intelligente, vernetzte Haushaltsgeräte in unser Leben.
Alarmanlagen oder Heizungen lassen sich von unterwegs per App steuern, der Kühlschrank weiß, was er kühlt und schlägt passende Rezepte vor.

Auch im Bad sorgt Smart Home für mehr Komfort und Nachhaltigkeit. Im Badezimmer hilft die digitale Haussteuerung etwa beim Wasser- und Energiesparen. Und ein smarter Spiegel bietet Spaß und Unterhaltung beim Zähneputzen.

Was ist eigentlich Smart Home?

In einem Smart-Home-System werden unterschiedliche Komponenten verknüpft und in ein Netzwerk eingebunden. Du kannst sie dann zentral per Smartphone, Tablet oder Laptop steuern.

Die Technik hilft Dir, Deinen Wunsch nach Entspannung mit dem Bedürfnis nach einem nachhaltigen Lebensstil zu vereinbaren.

Auch, wenn Du nicht gleich eine komplette Hausautomatisierung installierst, hast Du viele Möglichkeiten, um Komfort und Nachhaltigkeit im Badezimmer zu verbinden.

Smartes Badezimmer: das Bad der Zukunft?

Die Wunsch-Wassertemperatur auf dem Tablet einstellen, gemütlich ein Buch holen und ins perfekt temperierte Badewasser eintauchen – so komfortabel kann Baden im smarten Badezimmer sein. Natürlich musst Du Dich nicht beeilen, denn die Wasserzufuhr stoppt dank Sensoren automatisch bei der gewünschten Füllhöhe.

Smart-Home-Lösungen steuern die Alarmanlage und die Rollläden und bringen jetzt auch intelligente Bedienelemente ins Badezimmer: Wenn Du magst, kannst Du sogar die Klospülung per Sprachbefehl auslösen oder das Licht aus der Wanne heraus dimmen.

Sensoren gegen Wasserverschwendung

Armaturen mit Infrarot-Sensoren etwa geben den Wasserlauf erst frei, wenn Deine Hände sich ihnen nähern, und stoppen ihn eine Sekunde nach dem Entfernen der Hände wieder. Praktisch vor allem für Familien, in denen Kinder das Wasser beim Zähneputzen laufen lassen.

Auch manche Duschen messen den Abstand der Person zum Wasserstrahl und drosseln ihn, wenn Du zum Duschgel greifst oder Dich einseifst.

Für ein Plus an Sicherheit sorgt ein kleiner Wassersensor auf dem Boden, der ins Smart-Home-System eingebunden werden kann: Laufen Dusche, Badewanne oder Waschmaschine über, gibt er Alarm.

Wohlfühlen dank smarten Thermostaten

Die individuelle Wohlfühltemperatur im Badezimmer lässt sich mit einem Heizkörper-Thermostat regeln. Einmal programmiert, hält es einerseits die Heizung als größten Energieverbraucher des Hauses in Schach und sorgt andererseits dafür, dass man morgens von einem warmen Badezimmer empfangen wird. Und das, ohne die ganze Nacht Energie zu verschwenden.

Als smarte Variante kann das Thermostat mit der Hausautomatisierung verknüpft werden, um die Temperatur etwa von unterwegs zu steuern.

Was ist ein smarter Spiegel?

Multimediaspaß bringt ein smarter Badspiegel in die Nasszelle. Er vereint die Funktionen eines Spiegels mit denen eines riesigen Tablets. Nachrichten oder die Wettervorhersage hören, die Lieblingsserie anschauen oder die zur Stimmung passende Musik abspielen – der smarte Spiegel macht’s möglich.

Günstiger in der Anschaffung sind Wannen mit integrierter Sound-Anlage oder ein Radio-Duschkopf.

LED-Technik bringt Spaß und spart

Kombiniert mit smarter LED-Beleuchtung kannst Du so zu jedem Song die passende Lichtstimmung erzeugen, denn oft können smart gesteuerte LEDs sogar die Lichtfarbe variieren. Auch Duschköpfe gibt es inzwischen mit LED-Farbwechsel – ganz ohne Batterien, angetrieben durch Wasserkraft. So wird das Badezimmer zum Erlebnisraum.

Und natürlich hilft moderne LED-Technik ebenfalls beim Energiesparen, denn LED-Leuchtmittel verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen.

Vor allem energieintensive Halogenspots sollten also möglichst rasch durch sparsamere Dioden getauscht werden, die zugleich ein Komfort-Plus bringen – für eine angenehme Atmosphäre beim Baden.