Sukkulenten: Überlebenskünstler
mit exotischem Charakter

Es muss ja nicht immer nur der kleine, grüne Kaktus sein: Zu den sukkulenten (= Wasser speichernden) Pflanzen zählen eine Vielzahl von Arten, die exotisches Flair ins heimische Wohnzimmer bringen und zudem oft sehr genügsam sind.

Hier gibt es alles Wissenswerte rund um die Sukkulenten.

Wo sind Sukkulenten zu Hause?

Eigentlich überall. Auf jedem Kontinent lassen sich einheimische Arten finden.

Oftmals gedeihen sie an Orten, an denen nur wenige andere Pflanzen überleben, da sie sich besonders gut an schwierige Boden- und Klimaverhältnisse angepasst haben.

Was zeichnet Sukkulenten aus?

Alle sukkulenten Pflanzen sind darauf optimiert, Wasser lange zu speichern.

Diese Eigenschaft nennt sich „Sukkulenz“ – nach dem lateinischen „suculentus“ = „saftreich“. Sukkulenten sind aber keine botanische Familie, sondern eine Sammelbezeichnung für viele verschiedene Arten mit dieser Eigenschaft.

Die Flüssigkeit speichern sie dabei je nach Art in den Blättern, Wurzeln oder auch im Stamm. Deshalb kann ihnen längere Trockenheit kaum etwas anhaben: Es gibt Sukkulenten, die mehrere Jahre ohne Wasser überleben können.

Ob Schatten oder Sonne – die Gewächse sind äußerst robust und häufig unempfindlich gegen große Hitze und selbst Frost.

Was sind prominente Vertreter der Sukkulenten?

Ganz vorn: der Kaktus. Kakteen sind als meterhohe Exemplare in der Wüste ebenso anzutreffen wie im eingetopften Miniaturformat im Wohnzimmer.

Aber auch die vor allem für Kosmetik-Produkte beliebte Aloe Vera sowie die Agaven gehören zu den sukkulenten Pflanzen.

Kaum zu glauben: Auch der Spargel ist eine Sukkulente! Manche Sukkulenten eignet sich also nicht nur zur Dekoration, sondern auch für kulinarische Zwecke. Auch die Kaktusfeige gilt als Delikatesse.

Was ist bei der Pflege von Sukkulenten zu beachten?

Dass sukkulente Pflanzen generell mit wenig Wasser auskommen, ist gerade für unerfahrene Gärtner und Menschen ohne grünen Daumen ein Segen.

Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch auch, dass zu viel Nässe – und ganz besonders Staunässe – unbedingt zu vermeiden ist.