Welcher Weihnachtsbaum
ist der richtige für mich?

So findest Du den richtigen Weihnachtsbaum

In deutschen Wohnzimmern spielt der Weihnachtsbaum nach wie vor eine große Rolle: Rund 24 bis 25 Millionen werden jedes Jahr verkauft, in fast der Hälfte aller Haushalte steht an Heiligabend ein Baum.

Nordmanntanne, Blaufichte oder Edeltanne – bei der Auswahl des Weihnachtsbaumes hat jeder seine eigenen Vorlieben. Aber welcher Weihnachtsbaum hält am längsten? Welcher duftet am intensivsten und welche Nadeln piksen nicht? Wir verraten, was Du bei der Suche nach dem schönsten Weihnachtsbaum beachten solltest.

Nordmanntanne

Der mit Abstand beliebteste und meistverkaufte Weihnachtsbaum in Deutschland ist die Nordmanntanne. Sie hat einen Marktanteil von rund 75 Prozent.

Kein Wunder, denn der Familienklassiker unter den Christbäumen zeichnet sich durch seinen gleichmäßigen, kräftigen Wuchs sowie tiefgrün glänzende, weiche Nadeln aus. Da können auch Kinder problemlos beim Schmücken mithelfen.

Außerdem ist die Nordmanntanne besonders lange haltbar – die Nadeln bleiben auch über zwei Wochen frisch. Und selbst wenn sie trocknen, fallen sie kaum ab.

Blaufichte

Erfüllt würzig-waldiger Duft das Weihnachtszimmer, ist dafür die Blaufichte verantwortlich. Deren starke Äste mit deutlich abgesetzten Etagen tragen auch schweren Christbaumschmuck und sind für echte Kerzen besonders geeignet.

Die blaugrünen bis blaugrauen Nadeln halten etwa zehn Tage, sind allerdings auch sehr hart und spitz.

Nobilistanne (auch: Edeltanne)

Wer es mit dem gleichförmigen Wuchs des Weihnachtsbaumes nicht so genau nimmt, sondern mehr auf Natürlichkeit und Individualität Wert legt, entscheidet sich für die Nobilistanne.

Dieser schlanke Baum mit der asymmetrischen Beastung verliert über mehrere Wochen keine seiner silbrig-blauen, weichen Nadeln. Und der Duft nach Tannenwald mit einer Prise Orangenaroma ist einmalig.

Der Duft lässt sich sogar verstärken, indem Du die Harztaschen am Stamm leicht mit einer Nadel anstichst.

Gemeine Fichte (auch: Rottanne oder Rotfichte)

Dieser ehemals traditionelle Weihnachtsbaum hat einen gleichmäßigen, spitzkegelförmigen Wuchs. Seine mittel- bis dunkelgrünen Nadeln stechen nur leicht.

Allerdings halten die Nadeln bei Zimmertemperatur nur wenige Tage. Die Fichte eignet sich daher am besten als Baum zur Außendekoration oder wenn er nur über die Weihnachtsfeiertage im warmen Zimmer steht.

Kiefer

Wer ungewöhnliches liebt, holt sich eine Kiefer als weihnachtlichen Zimmerschmuck. Deren Äste mit langen, sattgrünen Nadeln duften angenehm, sind aber etwas schwieriger zu schmücken.

Dafür bleibt die Kiefer sehr lange frisch und verliert keine Nadeln.

Douglasie

Die eher schlanke Douglasie hat im Gegensatz zu Nordmanntanne & Co. leicht schräg nach oben gerichtete Zweige. Auch sind diese eher dünn und nicht so stabil – also eher ungeeignet für schweren Baumschmuck.

Dafür verströmen die weichen und kurzen Nadeln bei Reibung einen intensiv-frischen, zitronen- oder orangenartigen Duft.

Die Douglasie ist eher ein Baum für den Außenbereich und wenig Schmuck – zum Beispiel eine Lichterkette.